Unsere Bentheimer stellen sich vor


…mein Name ist Orilie.

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Ich bin vor vier Jahren auf den Hof Faß gezogen und muss schon sagen: In der Zwischenzeit hat sich eine Menge verändert. Während wir damals zu dritt waren, tänzeln mittlerweile zahlreiche meiner Artgenossen jeden Tag um mich herum. Aber wir Bentheimer bringen uns gegenseitig nicht aus der Ruhe, denn schließlich sind wir für unsere besondere Stressresistenz bekannt.

Vor einigen Monaten sind wir in einen wundervollen Schweinestall mit einem Außengehege gezogen. Dort haben wir Tag und Nacht die Möglichkeit, in der Natur frische Luft zu schnuppern, egal ob die Sonne scheint, ob es regnet oder schneit. Unsere Schweineboxen sind stets mit frischem Stroh gefüllt. Besonders herrlich ist es,wenn wir nach einem ausgiebigen Sonnenbad im Freien in unsere Häuschen zurückkehren und dort gequetschtes Getreide und Kleie sowie Äpfel und Karotten vorfinden. Ein Schlemmerparadies für ein Schwein.

An Nachwuchs mangelt es uns nicht. Einmal im Jahr bekommen die Zuchtsauen, zu denen auch ich gehöre, kleine Ferkel. Eine Woche bevor es losgeht, beziehen wir einen speziell für uns eingerichteten Bereich, in dem wir fernab von allen anderen Schweinen ein wenig Ruhe für die Geburt finden. Das Schöne: Wir ferkeln unter natürlichen Bedingungen, ohne jegliche Fixierung.

Sie wollen sich selbst einmal ein Bild von unserer schwarz-rosanen Schweinewelt machen? Dann kommen Sie uns doch einfach mal besuchen. Wir freuen uns auf Sie!

Die Bentheimer vom Hof Faß

Bei Fragen zu unseren Schweinen und unseren Fleischprodukten sprechen Sie uns gerne jederzeit an!

Alle Informationen rund um unser Fleischangebot finden Sie hier.

Wie kamen wir zu den „Bunten Bentheimern“

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Schon lange hatten wir den Wunsch, auf unserem Hof auch Schweine zu halten und gutes Schweinefleisch zu produzieren.
Wir wollten Schweine, die das ganze Jahr über draußen leben können. Schnell sind wir auf das wundervolle Bentheimer Schwein gestoßen – es war Liebe auf den ersten Blick. Das tolle Wesen dieser Tiere hat uns einfach in den Bann gezogen und so dauerte es nicht mehr lange, bis die ersten Schweine unseren Hof ihr neues Zuhause nennen durften.

Von Anfang an waren wir Mitglied im „Verein zur Erhaltung des Bunten Bentheimer Schweines e.V.“, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, diese tolle Rasse zu erhalten. Das Motto der Vereines: „Erhalten durch Aufessen“ mag sich für den Ein oder Anderen anfangs makaber anhören – doch das ist es nicht. Wir bieten den Schweinen den Lebensraum, den sie aus der freien Natur kennen und den sie brauchen, um ein rundum glückliches Leben zu führen, ohne enge Käfige.

Das Leben mit den Schweinen hat uns so gut gefallen, dass wir seit einiger Zeit professionell züchten. Mit unserer Zucht sind wir Mitglied in dem Verein „Nordschwein e.V.“ und dürfen uns somit „Herdbuchzüchter“ nennen. Bei uns können Sie also sicher sein, dass Sie nur ORIGINAL Bentheimer Schweine finden. Das erkennen sie an der Ohrmarke mit dem Bentheimer Schwein, die ausschließlich von Vereinszüchtern verwendet werden darf.

 

Was macht das Bentheimer Schwein so besonders?

Die Rasse ist bereits seit dem 19. Jahrhundert bekannt. Die stressresistente Art und die guten Muttereigenschaften schätzte man schon damals so sehr, dass die Tiere Mitte der 50er Jahre des 20sten Jahrhunderts ihre Blütezeit erlebten. Diese positiven Eigenschaften haben diese Schweine noch heute.

Warum waren sie vom Aussterben bedroht?

Die dickere Rückenschwarte und der dadurch höhere Fettanteil wurden ihnen beinahe zum Verhängnis. Andere Schweinerassen haben sich für die Betriebe als wirtschaftlicher erwiesen, so dass fast alle Bauern ihre Bestände aufgeben mussten. Ein Züchter hielt an der Rasse fest und setzte sich vehement für ihren Erhalt ein. In den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts war er im Besitz des gesamten noch vorhandenen Bestandes. Da der Bezug zu guten Lebensmitteln stark zunimmt und Leute sich wieder mehr gedanken darüber machen wo und vor allem wie Nutztiere gehalten werden, gewinnen alte Rassen und andere Tierhaltungsformen wieder an Bedeutung. So auch das Bentheimer Schwein.

Sie haben weitere Fragen zu unseren Schweinen?
Wir sind für Sie da – Ihre Familie Faß!

Galerie

Unsere Tiere können Tag und Nacht an die frische Luft, egal ob die Sonne scheint, ob es regnet, oder es schneit.

Sie bekommen ausschließlich gequetschtes Getreide und Kleie, Heu, Äpfel, Karotten und natürlich jede Menge frisches Gras. Ein bisschen Wellness in Form von Schubberästen darf natürlich nicht fehlen. Wir lassen uns beinahe jeden Tag neue Beschäftigungsmöglichkeiten einfallen, schließlich soll es unseren Freunden an nichts mangeln.
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Unsere 2 Zuchtsauen bekommen 1 bis 2 mal pro Jahr Ferkel. Dafür beziehen unsere Mamis eine Woche vor der Geburt einen speziell für sie eingerichteten Bereich, in dem sie Ruhe vor ihren anderen Schweinefreunden finden. Die Sauen werden zur Geburt in keinster Weise fixiert sondern können sich frei bewegen – 24 Stunden am Tag. Nach der Geburt haben sie direkt die Möglichkeit, gemeinsam mit ihren Ferkeln das Freie zu erkunden.

  • Eisbein/Haxen
  • Zutaten
    • Eisbeine
    • 3 Zwiebeln
    • 4 Knoblauchzehen
    • 1 TL Wacholderbeeren
    • 2 Nelken
    • 5 Lorbeerblätter
    • 1 TL Kümmel ganz
    • 2 TL Salz
    • grober Pfeffer nach Geschmack
    Zubereitung

    Viel Wasser in einen großen Topf füllen. Alle Zutaten, außer der Eisbeine, in das Wasser geben und aufkochen lassen. Eisbeine in das Wasser legen (müssen bedeckt sein) und 90 Min darin ziehen lassen (Wasser soll nur sehr leicht simmern). Ofen auf 200°C vorheizen.

    Eisbeine aus dem Wasser nehmen und abtupfen. Direkt auf ein Blech oder eine große offene Auflaufform legen und im Ofen 60 – 80 Min knusprig braten.


  • Spare Rips (für Smoker oder Backofen)
  • Zutaten

    Zutaten: Rub (Marinade)

    • 3 EL Meersalz
    • 3 EL Paprikapulver edelsüß
    • 2 EL brauner Zucker
    • 2 TL Zwiebelpulver
    • 1 TL Knoblauchpulver
    • 1 TL Piment gemahlen oder Nelkenpulver
    • 1 TL Pfeffer
    • 1/4 TL Muskat
    • 1/2 TL Zimt

    Zutaten Glasur:

    • 2 Tasse/n Tomatenketchup
    • 1/2 Tasse brauner Zucker
    • 1/2 Tasse Honig
    • 2 EL Essig
    • 2 EL Senf
    • 2 EL Zitronensaft
    • 2 EL Worcestershiresauce
    • 2 TL Zwiebelpulver
    • 1 TL Knoblauchpulver
    • 1 TL Meersalz
    • 1 TL Pfeffer
    • 1/2 TL Cayennepfeffer
    Zubereitung

    Zutaten der Rub (Marinade) vermischen, die Rippchen gut damit einmassieren und über Nacht in einem verschlossenen Gefrierbeutel in den Kühlschrank legen.

    Zutaten für die Glasur in einen Topf geben und 20 Min köcheln lassen. Ofen/Smoker auf 130°C vorheizen und Rippchen mit der Fleischseite nach unten einzeln in Alufolie einpacken. Anschließend in den Ofen oder Smoker legen und 3 bis 3 1/2 Stunden garen.

    Auspacken und mit der Glasur bestreichen und im Anschluss 20 Minuten grillen oder alternativ im Backofen in einer Auflaufform bräunen. (Tipp: Auf dem Grill werden sie schöner!) Zwischendurch immer mal wieder mit der Glasur bestreichen.


  • Schweinefond (Basis für tolle Soßen)
  • Zutaten
    •  ca 500 g Schweineknochen
    • ¼ Knollensellerie
    • 2 Knoblauchzehen
    • ¼ Lauch
    • 1 Zwiebel
    • 1 Lorbeerblatt
    • 2 Karotten
    • Salz
    • Pfefferkörner
    • Olivenöl
    Zubereitung

    Gemüse waschen, schälen und grob zerkleinern. Olivenöl in einen Topf geben und darin Knochen, Zwiebeln und Knoblauch anbraten. Alle anderen Zutaten dazugeben und mit Wasser auffüllen bis alles gut bedeckt ist. Bei mittlerer Hitze mehrere Stunden kochen lassen. Schaum immer wieder mal abschöpfen und Wasser nachgießen. Nach ein paar Stunden kein Wasser mehr nachgießen und den Fond so einkochen lassen bis er sich stark konzentriert hat – dann durch ein Sieb abgießen. Fertig! Entweder in kleinen Portionen einfrieren oder einkochen.


  • Klare Schweinesuppe (auch die Knochen eines Tieres sind wertvoll!)
  • Zutaten
    • ca 1kg Schweineknochen
    • 1 Bund Suppengrün
    • 5 L Wasser
    • 1 Zwiebel
    • 1 Tomate
    • 50 g Butter
    • 4 Wacholderbeeren
    • 3 Lorbeerblätter
    • 10 Pfefferkörner bunt
    Zubereitung

    Suppengrün in mundgerechte Stücke schneiden, Butter in einem großem Topf erhitzen und darin Knochen scharf anbraten. Klein geschnittene Zwiebel, Tomate und Suppengrün dazu geben und mit andünsten. Alles mit 5 Liter kaltem Wasser aufgießen, Pfefferkörner, Wacholderbeeren, Lorbeerblätter und Salz nach Geschmack hinzugeben.

    Suppe im offenen Topf zwei Stunden köcheln lassen. Schaum nicht abschöpfen. Suppe sieben. Falls noch Fleisch am Knochen ist dieses lösen und, wenn man mag, wieder zur Suppe geben. Knochen natürlich draußen lassen 😉 Suppe mit geriebener Muskatnuss abschmecken.


  • Schmorbraten (Grundrezept)
  • Zutaten
    • 1 Bratenstück ca 500 g
    • Salz, Pfeffer
    • 3 Karotten
    • 3 Schalotten (Zwiebeln gehen auch)
    • Öl
    Zubereitung

    Fleisch kräftig mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen. Das geputzte Gemüse grob zerteilen, Öl in einem Topf oder einer hohen Pfanne erhitzen und das Fleisch mit dem Gemüse kräftig anbraten. Bis zur Hälfte des Topfes mit Wasser auffüllen. 2-3 Stunden mit geschlossenem Deckel köcheln lassen.

    Dies ist ein absolutes Grundrezept und kann nach Belieben variiert werden. Zum Beispiel anstatt komplett Wasser halb Wein halb Wasser. Auch verschiedene Kräuter und Gewürze sind möglich. Testen Sie ruhig ein wenig 🙂

     


  • Grillmarinade
  • Zutaten
    • 1/8 Liter Öl
    • 2 Zwiebeln fein gehackt
    • 4 Knoblauchzehen
    • 8 EL Essig
    • 8 EL Honig
    • 4 TL Paprikapulver
    • Salz, Pfeffer und Curry nach Belieben (der Fantasie sind bei weiteren Gewürzen keine Grenzen gesetzt)
    Zubereitung

    Alles vermischen und das Fleisch darin, am besten über Nacht, einlegen.

    Tipp: Es funktioniert übrigens auch toll nur mit Olivenöl und leckeren Kräutern wie z.B. Bärlauch, Rosmarin, Thymian sowie etwas Salz und Pfeffer.